Rhythmus-Musik entdecke, öffne und vertiefe ich auf meine eigene Weise. Das ermöglicht es mir, intensiv und engagiert zu arbeiten, mit Neuem und mit Bekanntem. Am liebsten improvisiere ich. Improvisation - unvorhersehbar, überraschend, Momente beschreibend, vergangen, nicht wiederholbar.
Ich treffe mich regelmässig mit Musiker-KollegInnen zu Improvisation und Experimenten.
Seit meinen Kinderjahren musiziere ich. Ich begann am Klavier mit "klassischer" Musik. Später erweiterte ich meine Kenntnisse in Improvisation und Jazz. In den letzten Jahren habe ich neue Instrumente gelernt, vor allem in Bezug auf Naturtöne und Rhythmus.
Ab 1990 ging ich einem lange gehegten Wunsch nach, eine Trommel zu finden und zu trommeln. Die Doumbek sprach mich am meisten an. Ich spielte, was sich aus meinen Stimmungen ergab. Später begegnete ich einem Paar Tablas, dem ich mich kurze Zeit widmete. Bald wurde mir klar, dass ich eine andere Trommel suchte. In der selben Zeit begann mich Volkstanz zu interessieren. Ich belegte regelmässig Kurse und Tanzworkshops in der Schweiz, in Griechenland und in England. Später begegnete ich dem Obertongesang, der mir vorkam wie ein alter Bekannter. Meine Stimme interessierte mich und ich erhielt unterstützende Zuwendung bei verschiedenen Lehrenden.
Über die Einheit des Obertongesangs gelangte ich erneut zur Trommelebene und zum Rhythmus. Den Schritt zur strukturierten Rhythmusarbeit tat ich 1997, als ich mich mit TA KE TI NA zu beschäftigen begann. Seit 1998 ergänze ich diese mit verschiedenen Trommeln und Perkussion.
Aufenthalte in Ghana und Cuba erweiterten mein Musik- und Lebensspektrum.
Musikbiografische Daten